Bericht zur LGA Westfalen 2026
Unsere diesjährige LGA fand vom 22.-23.08.2026 auf dem Sportgelände des Brukteria Rorup 1921 e. V. statt. Ausgerichtet durch die OG Rorup, war die Veranstaltung ein weiterer Höhepunkt auf unserem Veranstaltungskalender. Die OG Rorup schuf für die Teilnehmenden wie auch für die Besucher, hervorragende Rahmenbedingungen und sorgte so u. a. für einen reibungslosen Ablauf. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals persönlich beim gesamten Team der OG Rorup für die Bereitschaft zur Durchführung der Veranstaltung, sowie für das geleistete Engagement bedanken. 24 gemeldete Teilnehmer kämpften am Wochenende um die begehrten Startplätze zur Bundessiegerprüfung in Meppen. Bewertet wurden die Starter in der Fährte von Sven Viebahn und Björn Reckmann, in der Unterordnung von Jörg Remmecke und Günther Redlich, sowie im Schutzdienst von Udo Wolters und Susanne Wachsmut. Alle Richter bewerteten sehr gleichmäßig, sportlich fair und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl. Alle Leistungen wurden nachvollziehbar besprochen und mit, zur Besprechung passenden, Prädikaten bewertet. Insgesamt standen neun Plätze zur BSP zur Verfügung. 7 Starter plus 2 Reserveteilnehmer. Siegerin wurde Denise Altenkämper mit Firlefanz von der eisernen Festung, gefolgt von Martina Eberhard mit Higgins vom Königsberger Hof und Ludger Vortkamp mit Filiz vom Haus Vortkamp. Da leider nur Denise die geforderte Mindestpunktzahl von 270 knacken konnte, werden wir die Möglichkeit gemäß Durchführungsbestimmungen des SV ausnutzen und entsprechend nachnominieren. Da auf der LG-FCI von Thomas Baum und Ludger Vortkamp die notwendigen 270 Punkte erreicht wurden, werden beide zur BSP gemeldet. Die Mannschaft besteht somit aus: Fährte: Als Fährtengelände stand für alle Starter identischer Acker, Sandboden mit geringem Strohanteil, zur Verfügung. Bedingt durch die Witterung war nur teilweise ein leichter Sichtverlauf erkennbar. Die eingesetzten Fährtenleger, Wolfgang Albers und Julian Asselmeyer, legten die Fährten gleichmäßig und sportlich fair. Augenscheinlich waren die ausgesuchten Flächen schwerer als gedacht, denn gut 1/3 des Teilnehmerfeldes konnte die Fährte nicht erfolgreich beenden. Eine zu hohe Ausfallquote, für die es erst mal keine schlüssige Erklärung gibt. Unterordnung: In der Unterordnung stand uns mit der Brukteria-Sportanlage ein ganz hervorragender Veranstaltungsort zur Verfügung, der sicherlich den entsprechenden Flair einer Landesgruppenausscheidungsprüfung unterstützt hat. Das Hauptaugenmerk in der Unterordnung lag auf der technisch korrekten Ausführung der Übungen sowie auf einem freudigen Miteinander zwischen Hund und Mensch. Nur bei einer guten Teamharmonie sind bei heutiger Richtweise noch Höchstbewertungen möglich. Erfreulicherweise sind wir in Westfalen „auf Kurs“ und so war es nicht verwunderlich, dass wir fast ausschließlich Unterordnungen gesehen haben, die von einem hohen positiven Ausdrucksverhalten geprägt waren. Meist führten allerdings technische Fehler in der Übungsausführung zur Abstufung im Prädikat. Dies ist sicherlich ärgerlich, zeigt aber, dass unsere westfälischen Starter einen insgesamt positiven Ausbildungsweg verfolgen. Sicherlich ist es dabei auch hilfreich, dass wir im Richterkollegium bereits seit knapp 3 Jahren eine möglichst einheitliche Auslegung der Prüfungsordnung anstreben. Die Schwerpunkte sind somit erkennbar und zeigen den Hundeführern und Hundeführerinnen eine klare Richtung auf. Schutzdienst Im Schutzdienst waren die Hunde durch unsere absoluten Top-Lehrhelfer Fabian Übbing und Lars Kamp in allen Phasen gefordert. Beide Lehrhelfer arbeiteten gleichmäßig, sportlich fair und mit einer der Veranstaltung angemessenen Belastungsintensität. Benjamin Breiner, stand als Ersatzhelfer zur Verfügung. Das Richterteam zeigte deutlich und nachvollziehbar auf, worum es im Schutzdienst geht. Selbstsicheres, entschlossenes Agieren der Hunde, Griffqualität und gute Führigkeit lagen daher im Fokus von Udo Wolters und Susanne Wachsmut. Wir bedanken uns bei den Sponsoren unserer westfälischen Mannschaft, Winner Plus (Mike Schuck) und Dogscout Germany (Thomas Haas) recht herzlich und wünschen der Mannschaft den maximalen Erfolg auf der BSP in Meppen. Als Mannschaftsführer werden Günther Redlich und Paul Pankoke fungieren. LG Ausbildungswart Sven Viebahn Richterbericht Fährte Vielen Dank an den LG-Vorstand für das entgegengebrachte Vertrauen einer Nominierung. Als amtierender Richter der BSP2026 in Abteilung A dieses Jahr, habe ich die Aufgabe sehr gerne übernommen. Unterstützt wurde ich, durch den Ehrenleistungsrichter Rainer Zöllner, der freundlicherweise die Funktion des Fährtenbeauftragten übernahm, sowie durch Björn Reckmann als Beirichter. Die Zusammenarbeit war hervorragend und absolut komplikationslos. Große Abweichung gab es bei keiner Fährte. Das Gelände stand einheitlich für alle Teilnehmer zur Verfügung, der Sandboden, mit Stroh durchzogen, stellte doch viele Teilnehmende vor eine zu große Herausforderung. Woran es gelegen hat? Das lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, aber woran es sicherlich überhaupt nicht gelegen haben kann, waren die eingesetzten Fährtenleger. Beide haben gleichmäßig und sehr hundeführerfreundlich gelegt. Ja, es sind auch kleinere Fehler passiert, so ehrlich muss man sein. So waren bei zwei Fährten vereinzelt die Schenkel etwas kurz. Bei einer davon sogar ein Schenkel sehr kurz. Hier muss man aber ebenfalls so ehrlich sein, dass kein Hund mit diesen , oder auf diesen kürzeren Schenkeln Probleme hatte. Die Fehler passierten meistens davor oder erst auf den dann folgenden Schenkeln. Lediglich Ludger Vortkamp hatte einen dieser kürzeren Abstände vom Gegenstand bis zum Winkel, wobei die Hündin dann den Winkel leicht überlief. Ein Teilnehmer legte berechtigterweise Protest ein beim Oberrichter und bekam eine absolut PO-konforme Ersatzfährte. Der Hund zeigte aber auch auf der Ersatzfährte ein identisches Suchverhalten und hatte Probleme an den Winkeln und teilweise auf den Schenkeln. Die Schuld bei den Fährtenlegern zu suchen, wäre also nicht ganz fair. Wenn es die Fährtenleger nun nicht in Schuld waren, war es sicherlich der Veranstalter, der ein zu anspruchsvolles Gelände ausgewählt hat. Nun, an dieser Stelle muss ich zugeben, dass wir bei der Besichtigung des Geländes eine Woche vor der Veranstaltung, keine Geruchsprobe durchgeführt haben! Nein, Scherz beiseite. Das Gelände wurde besichtigt, machte einen ordentlichen Eindruck und stand einheitlich für alle Teilnehmer zur Verfügung, und hier kann man als Veranstalter meiner Meinung nach, nicht viel mehr unternehmen, um bessere Bedingungen zu schaffen. Wenn Fährtenleger und Veranstalter nun nicht schuld sind, hat der Leistungsrichter vielleicht zu hart bewertet? Diese Frage nachvollziehbar auszuräumen, würde hier den Rahmen sprengen. Ich lade aber gerne zu einem Online-Themenabend hierzu ein, bei dem wir gerne sämtliche Bewertungen einmal durchgehen, denn Zweifel lassen sich nur mit Transparenz und einer offenen Fehlerkultur begegnen. Natürlich gewähre ich dabei auch gerne Einblicke auf mein Richterblatt und zeige die dazugehörigen Passagen in der PO auf. Denn besser wir reden miteinander statt übereinander. Ich würde mir aber an dieser Stelle einen wirklich konstruktiven Austausch wünschen, denn am Rand oder im
Westfalencup in Rorup – auf dem Weg zur BSP Meppen

Was für ein Wochenende in Rorup! Bei der Landesgruppenausscheidung im Agility gingen an jedem Tag rund 30 Teams an den Start. Und für viele von ihnen ging es dabei um richtig viel: Es wurden die letzten Plätze für die BSP Meppen vergeben. Die Platzanlage in Rorup war einfach super und auch organisatorisch gab es absolut nichts zu meckern. Das Team der OG Rorup hat einen richtig tollen Job gemacht und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Ein ganz besonderer Dank geht deshalb an Paul und das Team für die tolle Hilfe, die Zusammenarbeit und natürlich für dieses rundum gelungene Wochenende! Für spannende Läufe sorgte Richterin Britta Krauskopf. Wie schon in den Jahren zuvor begrüßen wir Britta sehr gerne bei uns in Westfalen! Immer zur Stelle, immer fair und auf jeden Fall immer richtig interessante Parcours im Gepäck. Die stellten das eine oder andere Team vor so manche Herausforderung – langweilig wurde es jedenfalls nicht! Für Weltmeister Mario Weidner und seine Elyssee vom alten Gatter schien das allerdings kein großes Problem zu sein: Die beiden zeigten bereits am Samstag, was in ihnen steckt, und sicherten sich den Sieg bei der Westfalen-Meisterschaft aller Rassen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! Ebenfalls zweimal fehlerfrei unterwegs waren Andreas van Schelve mit Baloo vom Harwickerplatz (WUSV Platz 3) sowie Bärbel Wübbeling mit Mine, der Vorjahressiegerin. Auch hier: Hut ab vor diesen Leistungen! Am Sonntag ging es dann noch einmal um wichtige Punkte und Platzierungen für die Schäferhunde beim Westfalen Cup. Auch hier wurde es spannend und die Teams gaben noch einmal alles.Am Ende sieht die Platzierung wie folgt aus uns unser neuer amtierender Westfalen Meister heißt:Mario Weidner mit Elyssee vom alten GatterPlatz 2 Ina Velken mit Delphi von der Hegi FarmPlatz 3 Daniela Dierselhuis mit Pepper Anne´s Be HappyPlatz 4 Ina Velken mit Imzedrift’s YoshPlatz 5 Andreas van Schelve mit Baloo vom HarwickerplatzPlatz 6 Lina Bergmann mit Alma vom HobbeditzPlatz 7 Lynn Kerkeling mit Carla vom HarwickerplatzPlatz 8 Sophia Schülting mit Apachi vom HarwickerplatzPlatz 9 Susanne Constantin mit Schröder von Be-RoPlatz 10 Sophie Schnitker mit Frieda Zlobnoe Naslediye ChabanovPlatz 10 Birgit Böcker mit Curly vom HobbeditzPlatz 10 Theresa Vennes mit Elia de Lupo Nero Damit geht ein ereignisreiches Wochenende zu Ende, an dem sich unsere Mannschaft für die BSP Meppen weiter gut aufgestellt gezeigt hat. Für Mario, Ina, Daniela, Andreas, Lina, Lynn, Sophia und Susanne heißt es: Daumen drücken, Pfoten kreuzen und voller Vorfreude auf das riesige Event im September blicken! Wir freuen uns schon jetzt auf die BSP Meppen und sind gespannt, was unsere Teams dort zeigen werden. Die Vorzeichen stimmen auf jeden Fall! 🐾 Vielen Dank an alle, die dieses Wochenende möglich gemacht haben – an die Starter, Helfer (vor allem die aus Gescher und Gronau 😉), Richterin Britta Krauskopf und natürlich ganz besonders an die OG Rorup für die tolle Organisation und Unterstützung.Wir sehen uns in Meppen!
Rettungshunde – Trümmer – Training

Mit freundlicher Unterstützung des BRH fand auf dem Trümmergelände des THW Gütersloh am ersten Tag ein besonderes Training für die Retter auf vier Pfoten statt. Neben den vielen Möglichkeiten, die das Gelände als solches an Herausforderungen bot, hatten die Organisatorinnen und Ausbilderinnen Petra Lerche, Claudia Koch und Edith Rosendahl mit ihrem Helferteam zusätzliche Hindernisse und Aufgaben vorbereitet. Tiefverstecke bei sommerlichen Temperaturen auffinden – Tunnelsysteme, bei denen auch für Kenner des Areals immer wieder die Hunde überraschend tief eindringen und neue Wege finden um an eingebrachte Versteckpersonen zu gelangen oder sie aufzuspüren – das ist Nasenarbeit auf hohem Niveau. Auf dem Gelände lässt sich so manche Szene darstellen und durch gezielte Suchaktionen ausarbeiten. So kam auch die gemischte Truppe, bestehend aus alten erfahrenen und jungen Hunden und deren Ausbilder nicht zu kurz. Ein reger Austausch unter den Teilnehmern brachte viel Input. Jeder war engagiert, was immer auch mit einer gewissen Überwindung verbunden war, denn nicht selten hatte sich in dem unterirdischen Labyrinth und den Mauernischen alles Mögliche an Untermietern eingenistet. Ausnahmslos waren alle bereit, sich für das Auffinden und Bergen zur Verfügung zu stellen. Dies ist besonders wichtig damit sich die Hunde nicht nur an einer Person orientieren und evtl. nur deren besonderen Geruch anzeigen. Training im Team und mit der Gruppe macht Spaß und ist ausdrücklich gewollt. Unmöglich für den Hund, einen direkten Kontakt zur Versteckperson zu bekommen, das war das Trainingsziel. Hier liegt der große Unterschied zum Training in der Fläche. Jeder Prüfungsstufe ist immer eine verdeckte Anzeige vorgeschaltet. Dies wurde gesondert in einer mitgebrachten Verbell-Box trainiert. Der zweite Tag sollte den Hunden auf andere Art und Weise einiges abverlangen. In einer alten Industriebrache in Warendorf waren Verstecke vorbereitet, deren Zugänglichkeit oft durch unangenehmes Material blockiert oder verbaut war. Ein Rettungshund muss wesensfest, gesund und sozialverträglich sein. Er braucht eine hohe körperliche und geistige Fitness, einen starken Spiel- oder Beutetrieb sowie absolute Nervenstärke, um die an ihn gestellten Aufgaben zu erfüllen. Der Bezug zum Menschen und ein absoluter Finderwille sind ideale Voraussetzungen. Auch lernt der Hund selbstständig die an ihn gestellten Aufgaben zu meistern. Der Austausch und das gemeinsame Training mit der Rettungshundestaffel des BRH war eine tolle Bereicherung und so wurde auch gleich vereinbart – das müssen wir unbedingt vertiefen. Wie heißt es so schön „ohne Mampf kein Kampf“ und damit ganz herzlichen Dank an das Küchenteam, das keine Mühe gescheut hatte, ihr gesamtes Equipment in den Außenbereich zu verlagern. Freuen wir uns auf das kommende Event im Spezialhundewesen, die BSP-Spezial und SV-DM-Rettungshunde vom 03. Bis 06. September in Rochlitz (LG Sachsen). Werner Schlinkert LG Beauftragter für Spezialhunde in Westfalen werner.schlinkert@t-online.de
Westfalen rockt die VDH-DM IGP in Petersaurach

Wow – was für eine Leistung!Unsere Westfalen haben die VDH DM IGP 2026 gerockt und sich bestens präsentiert!Gleich zwei Treppchenplätze haben sie mit nach Hause gebracht! Klaus Gedicke erreicht den 2. Platz mit seinem Anton von der lichten Tanne mit 98 – 93 – 94 Gesamt 285 Punkten SG, dicht gefolgt von Lars Bloem mit seinem Drago von Akanda mit 98 – 90 – 93 Gesamt 281 Punkten SG auf dem 3. Platz! Den 6. Platz erreicht Kira Uebbing mit ihrem Fire vom Friedrichsfelder Eck mit 97 – 88 – 94 Gesamt 279 Punkten SG! Sowohl Klaus als auch Lars werden Teil der Deutschen Mannschaft für die FCI WM 2026 in Polen vom 06.-13.09.2026! Kira hat sich entschieden nicht als Ersatzstarterin zur FCI-WM zu fahren sondern unser Team zur BSP zu verstärken. Klaus, Lars und Kira: wahnsinn, was ihr an diesem Wochenende geleistet hab! Wir sind sehr stolz auf euch und wünschen euch nur das Beste für die nächste Veranstaltung und vor allem ganz viel Spaß! Herzlichen Glückwunsch!!!
Änderungen zur LGA

Richteränderung: Unterordnung Richter: Jörg Remmecke, Beirichter: Günther Redlich, Ablage: Kira Uebbing
WUSV-Agility

Mario Weidner mit Elyssee vom alten Gatter und das deutsche Team werden WUSV-Agility Weltmeister Am Wochenende 18.–21.06.2026 fand in Kaatsheuvel, Niederlande, die WUSV Weltmeisterschaft Universal und die WUSV Weltmeisterschaft Agility sowie die erstmalig ausgetragene Jugend-WM im IGP statt. Die Veranstaltung war hervorragend durch den VDH Niederlande organisiert. Organisieren können die Niederländer, Wetter leider nicht. Es war eindeutig zu warm. Am Donnerstag stand für die Agility-Starter die Einschreibung und Ausgabe der Startnummern an. Die tierärztliche Untersuchung wurde danach durchgeführt. Das Training der deutschen Starter fand auf zwei Ringen von elf bis vierzehn Uhr statt. Die Auslosung der Startreihenfolge begann um 17:00 Uhr im Vereinsheim. Die Auslosung startete mit den fünf Ländermannschaften. Für das deutsche Team haben sich zwei Westfälinnen im Vorfeld der WM qualifiziert: Die Gewinnerin der Qualifikation, Ina Velken mit Delphi von der Hegi Farm, startet in der A2 und loste als Erste. Lina Bergmann mit Alma vom Hobbeditz startet in der A3 und loste als Fünfte. Im Anschluss durften die offenen Starter losen. Zum Reglement: Die Mannschaften haben drei A-Läufe und drei Jumping-Läufe zu laufen, es gibt kein Streichergebnis. In der Einzelstarterwertung, zu denen auch die Läufe der Mannschaft gewertet werden, sind ebenfalls drei A-Läufe und drei Jumping-Läufe zu absolvieren, jedoch werden der schlechteste A- und der schlechteste Jumping-Lauf gestrichen. Für Westfalen starteten folgende Teams: In der A1 In der A2 In der A3 Die Temperaturen waren am Wochenende hoch, das Thermometer zeigte teilweise 34 Grad an. Am Sonntagvormittag gab es die kleine Siegerehrung. Geehrt wurden die besten A-Läufe und Jumpings der jeweiligen Leistungsklasse. Im Anschluss wurden die Finallauf-Teilnehmer bekanntgegeben. Das Reglement sieht vor, dass von jeder Leistungsklasse 20 % startberechtigt sind. Dass wir in Westfalen Agility mit dem Deutschen Schäferhund können, zeigt sich dadurch, dass ein Drittel der 15 Starter aus Westfalen kamen. Finalteilnehmer: Der Finallauf fand im Stadion statt. Hier wurden bei 32 Grad den Teams noch einmal alles abverlangt. Ein 246 Meter langer Parcours lag vor den Teams. Leider handelten sich die Damen Anja, Ina und Theresa eine Disqualifikation ein. Mario mit seiner Elly konnte sich fehlerfrei und mit Laufbestzeit den ersten Platz sichern. Andreas mit Baloo, ebenfalls fehlerfrei, wurde Dritter. Die Siegerehrung fand im Stadion statt. Das deutsche Team, mit den Westfälinnen Lina und Ina, wurde Mannschaftsweltmeister. Mario mit Platz eins und Andreas mit Platz drei durften ebenso auf das Treppchen. Hervorzuheben waren das freundliche Miteinander und die gegenseitige Hilfsbereitschaft der Westfalen. Natürlich gibt es nicht nur Gewinner; bei dem einen oder anderen Lauf gab es auch mal ein Dis, eine unnötige Verweigerung oder eine Stange zu viel. Mit dem derzeitigen Ausbildungsstand der Hunde in Westfalen brauchen wir uns nicht zu verstecken. Text: Andreas van Schelve
Junior Agility Open Championship: Jugend aus Westfalen wird Weltmeister

Auf der JAO 2026 waren gleich zwei Jugendliche, bei der SAO auf dem gleichen Veranstaltungsgelände auch eine Seniorin aus Westfalen vertreten. Linnea-Sophie Widdra mit ihrem Border Collie Lilly und Yella Wölke mit Sheltie Ally, Mini Aussie Amy und DSH Baloo vom Harwickerplatz (E.: Andreas van Schelve), sowie Bärbel Wübbeling mit Parson Russell Terrier Mine. Auf der Veranstaltung starteten beide Jugendliche sogar im gleichen Large-Team mit Lilly und Ben. Mit besagtem Team wurden die zwei in beiden Läufen, also im A-Lauf und im Jumping jeweils Zweiter, was sie in der Gesamtwertung auf Platz 1 katapultierte. Damit sind die beiden FCI Juniorenweltmeister 2026 im Team Large! Auch in der Einzelwertung schlugen sich die beiden gut und konnten beide Läufe ins Ziel bringen, womit Linnea auf Platz 14 und Yella auf Platz 15 landete. Auch in den anderen Größenklassen sowie bei den Senioren war Deutschland sehr erfolgreich und konnte nach den drei Turniertagen unglaubliche 11 Goldmedaillen und viele weitere Platzierungen sammeln. Bärbel und Mine hatten leider Pech, sodass die Hündin während der Veranstaltung verletzungsbedingt ausfallen musste. Die gute Stimmung und der Zusammenhalt bei den Deutschen war ständig spürbar und spornte die Starter nochmals an. Auch die anderen Länder sind mit einer Menge Emotionen angereist, sodass die Atmosphäre auf dem gesamten Maimarktgelände einfach gigantisch war. Auch von der extremen Hitze und Windstille ließ sich keiner der über 1200 Starter unterkriegen und die JAO & SAO blieb in bester Erinnerung. Text: Yella Wölke Fotos: Milla Stöhr, Zoe Strohäker, Yella Wölke 10.-12. Juli 2026 Mannheim Germany Senioren Agility Open Championship Die für meinen Hund “ Mine “ Vom Bültenjäger ( 9 J.) und mich die größte Veranstaltung war an der wir teilnehmen durften. Eine der bisher größten Agility Veranstaltungen in Deutschland. Mine hat mir innerhalb eines Jahres die nötigen Qualifikationen erlaufen um sich für einen Startplatz zu bewerben. Und dann wird es tatsächlich wahr: Mine und ich dürfen teilnehmen. Was für eine Aufregung! Nicht nur als Team sondern auch in der Mannschaft Germany Team Small 2. Ein Team von 1300 Startern. Mit einer großen und beeindruckenden Eröffnungsfeier, Einzug der teilnehmenden Nationen, am Vorabend beginnt die Agility Weltmeisterschaft. Die Spannung steigt. Auf 5 Ringen wird gleichzeitig Gelaufen. Die jungen Starter und die Senioren gleichzeitig nebeneinander. Wann muss man wo hin, wann ist man an der Reihe? Alles kein Problem. Die Organisatoren haben bestens geplant und unsere Coaches waren immer präsent um zu helfen. Alle Starter Hilfsbereit Teamplayer. In der Mannschaft kamen wir auf Platz 26 von 41. Im A Lauf Einzel auf Platz 36 von 112 Teams. Wenn auch nicht alles so geklappt hat wie gedacht, mit der Teilnahme an der Weltmeisterschaft haben wir schon gewonnen. Dabei sein zu können wie die Jugendlichen sich den Titel Weltmeister erlaufen, sensationell! Dieses Ereignis wird noch lange in meiner Erinnerung bleiben. Einfach nur SUPER. Text: Bärbel Wübbeling
Bericht vom 3. Helferworkshop in der OG Recklinghausen-Hochlarmark
Vor der Sommerpause stand für die angehenden lizenzierten OG Helfer noch der 3. und letzte Helferworkshop samt Prüfung auf dem Programm. Bei bestem Wetter und hervorragender Verpflegung sorgte das Team der OG Recklinghausen-Hochlarmark für optimale Rahmenbedingungen. Aufgrund der hohen Meldezahl von 15 interessierten Schutzdiensthelfern wurde die Gruppe geteilt. Die Anfänger starteten, angeleitet durch Lehrhelfer Yannick Urlaub sowie die Lehrhelferanwärter, mit der Praxis auf dem Platz. Für die Prüflinge begann der Tag mit der schriftlichen Prüfung. Die schriftliche Prüfung entspricht exakt den Vorgaben des Übungsleiters Ausbildung, und so können alle lizenzierten OG-Schutzdiensthelfer auch nach erfolgreich besuchtem Basisseminar die Übungsleiterlizenz erhalten, falls noch nicht vorhanden. Nach der schriftlichen Prüfung wurde in der Praxis nochmals das Wichtigste besprochen und durchgegangen. Vor der Mittagspause wurde es dann ernst für die Prüfungsgruppe. Die praktische Prüfung, bestehend aus Elementen des Junghundeaufbaus sowie der Arbeit nach Prüfungsordnung, wurde von allen erfolgreich absolviert. Herzlichen Glückwunsch an Thorsten Richter, Simon Moore, Sophie Kickermann, Lars Röttgers und Samuel Hartwich. Bedanken möchte ich mich recht herzlich bei der OG Recklinghausen für ihre Bereitschaft zur Übernahme der Veranstaltung sowie bei meinem Lehrhelferteam samt Lehrhelferanwärtern für das hohe Engagement. Bericht HWS3 2026
Bericht zur LG-Zuchtschau
Die Ortsgruppe Rheine Schotthock hat uns am 12. Juli unter der Gesamtleitung von Theodor Köhler eine bemerkenswert gut organisierte, harmonische LG Zuchtschau geboten. Schon in den frühen Morgenstunden haben sich zahlreiche Besucher eingefunden, was sich über den Tagesverlauf hinweg weiter gesteigert hat. Es hat sich ein Gesamtbild herausragender Rassevertreter/innen dem interessierten Zuschauer geboten. Das auch vor dem Hintergrund, dass wir zwei Siegerschaurichter verpflichten konnten, Christoph Ludwig und Uwe Sprenger, denen für umsichtige und faire Beurteilung und Bewertung zu danken ist. Das gilt auch in gleichem Maße für unsere westfälische Zuchtrichterin Daniela Thoring, der alle Gebrauchshundeklassen zugeteilt waren. Die Wetterbedingungen waren anspruchsvoll, aber noch hinnehmbar. Durch angemessene Pausen während des Beurteilungsvorganges haben die eingesetzten Richter/innen das Wohl der Hunde berücksichtigt. Zusammenfassend lässt sich sagen, tadellose Organisation von Theodor Köhler und seinem rührigen Team, eine über der Erwartung liegende Meldezahl, harmonischer Tagesverlauf, und ein Ablauf, welcher der Bedeutung einer solchen LG Veranstaltung gerecht wird. Vielen Dank, OG Rheine Schotthock, wir haben uns sehr wohl gefühlt.Norbert Scharschmidt LG Zuchtwart
Info zur LGA: Hürde und Kletterwand

Schrägwand und Hürde werden auf der LGA in Rorup nebeneinander stehen. Erst ab 2027 werden wir ggf. die Anordnung ändern. Somit kann sich jeder in Ruhe vorbereiten. Die Aussagen im Netz sind falsch! Es ist lediglich eine Empfehlung die Sprunggeräte hintereinander anzuordnen, keine Pflicht!Auf der BSP wird es um Zeit einzusparen in diesem Jahr erprobt…