Mario Weidner mit Elyssee vom alten Gatter und das deutsche Team werden WUSV-Agility Weltmeister
Am Wochenende 18.–21.06.2026 fand in Kaatsheuvel, Niederlande, die WUSV Weltmeisterschaft Universal und die WUSV Weltmeisterschaft Agility sowie die erstmalig ausgetragene Jugend-WM im IGP statt. Die Veranstaltung war hervorragend durch den VDH Niederlande organisiert. Organisieren können die Niederländer, Wetter leider nicht. Es war eindeutig zu warm.
Am Donnerstag stand für die Agility-Starter die Einschreibung und Ausgabe der Startnummern an. Die tierärztliche Untersuchung wurde danach durchgeführt. Das Training der deutschen Starter fand auf zwei Ringen von elf bis vierzehn Uhr statt. Die Auslosung der Startreihenfolge begann um 17:00 Uhr im Vereinsheim. Die Auslosung startete mit den fünf Ländermannschaften. Für das deutsche Team haben sich zwei Westfälinnen im Vorfeld der WM qualifiziert: Die Gewinnerin der Qualifikation, Ina Velken mit Delphi von der Hegi Farm, startet in der A2 und loste als Erste. Lina Bergmann mit Alma vom Hobbeditz startet in der A3 und loste als Fünfte. Im Anschluss durften die offenen Starter losen.
Zum Reglement: Die Mannschaften haben drei A-Läufe und drei Jumping-Läufe zu laufen, es gibt kein Streichergebnis.
In der Einzelstarterwertung, zu denen auch die Läufe der Mannschaft gewertet werden, sind ebenfalls drei A-Läufe und drei Jumping-Läufe zu absolvieren, jedoch werden der schlechteste A- und der schlechteste Jumping-Lauf gestrichen.
Für Westfalen starteten folgende Teams:
In der A1
- Birgit Böcker mit Curly vom Hobbeditz
- Theresa Vennes mit Elia De Lupo Nero
- Iris Doerr mit Bucky vom Hobbeditz
- Anja Schwebel mit Banshee vom Hobbeditz
In der A2
- Ann van Schelve mit Hailey vom aufsteigenden Phönix
- Lynn Kerkeling mit Carla vom Harwicker Platz
- Ina Velken mit Delphi von der Hegi Farm
In der A3
- Andreas van Schelve mit Baloo vom Harwicker Platz
- Mario Weidner mit Elyssee vom alten Gatter
Die Temperaturen waren am Wochenende hoch, das Thermometer zeigte teilweise 34 Grad an. Am Sonntagvormittag gab es die kleine Siegerehrung. Geehrt wurden die besten A-Läufe und Jumpings der jeweiligen Leistungsklasse.
- A1 Jumping: Anja Schwebel mit Banshee vom Hobbeditz
- A3 A-Lauf: Andreas van Schelve mit Baloo vom Harwicker Platz
- A3 Jumping: Mario Weidner mit Elyssee vom alten Gatter
Im Anschluss wurden die Finallauf-Teilnehmer bekanntgegeben. Das Reglement sieht vor, dass von jeder Leistungsklasse 20 % startberechtigt sind.
Dass wir in Westfalen Agility mit dem Deutschen Schäferhund können, zeigt sich dadurch, dass ein Drittel der 15 Starter aus Westfalen kamen.
Finalteilnehmer:
- Theresa Vennes mit Elia De Lupo Nero
- Anja Schwebel mit Banshee vom Hobbeditz
- Ina Velken mit Delphi von der Hegi Farm
- Andreas van Schelve mit Baloo vom Harwicker Platz
- Mario Weidner mit Elyssee vom alten Gatter
Der Finallauf fand im Stadion statt. Hier wurden bei 32 Grad den Teams noch einmal alles abverlangt. Ein 246 Meter langer Parcours lag vor den Teams.
Leider handelten sich die Damen Anja, Ina und Theresa eine Disqualifikation ein.
Mario mit seiner Elly konnte sich fehlerfrei und mit Laufbestzeit den ersten Platz sichern.
Andreas mit Baloo, ebenfalls fehlerfrei, wurde Dritter.
Die Siegerehrung fand im Stadion statt. Das deutsche Team, mit den Westfälinnen Lina und Ina, wurde Mannschaftsweltmeister. Mario mit Platz eins und Andreas mit Platz drei durften ebenso auf das Treppchen.
Hervorzuheben waren das freundliche Miteinander und die gegenseitige Hilfsbereitschaft der Westfalen. Natürlich gibt es nicht nur Gewinner; bei dem einen oder anderen Lauf gab es auch mal ein Dis, eine unnötige Verweigerung oder eine Stange zu viel. Mit dem derzeitigen Ausbildungsstand der Hunde in Westfalen brauchen wir uns nicht zu verstecken.
Text: Andreas van Schelve


