Jahresbericht der LG-Jugendwartin
Anträge zur Landesversammlung
Jahresbericht des LG-Zuchtwartes

Jahresbericht LG-Zuchtwart 2025In allen Bereichen sind Rückgänge zu verzeichnen, teils besorgniserregend, nicht nur auf unsere Landesgruppe bezogen, sondern durchgehend im gesamten SV. Die Gründe sind vielfältig, zahlreiche Auflagen und bürokratische Hürden, Haltungsschwierigkeiten vornehmlich in Ballungsgebieten, hohe Haltungskosten usw. Die Ortsgruppen beklagen Mitgliederschwund, zunehmend geben sie auf oder resignieren. Gerade unsere Landesgruppe bietet aber immer wieder Hilfe an, z.B. durch Entsendung unserer Lehrhelfer mit dem Ziel, die Aktivitäten zu beleben und zu festigen, sowie durch zahlreiche Seminare und Schulungen. Gerade in dieser schwierigen Zeit hat sich die SV Vereinsführung, in Person der Präsidentin und des Vereinszuchtwartes, einem Dialog mit unseren Mitgliedern entzogen und ihre Teilnahme an dem fest eingeplanten Symposium Zucht 2026 kurzfristig abgesagt. Zuchtgeschehen Analog zum bundesweiten Trend zeigt sich auch in unserer Landesgruppe ein stetig sinkendes Zuchtverhalten. Absatzprobleme, hohe Gesamtkosten und Haltungsschwierigkeiten sind unter anderem angeführte Gründe. In unserer Landesgruppe sind in 2025 74 Würfe mit 440 Welpen im Bereich Stockhaar, sowie 4 Würfe im Bereich Langstockhaar zu verzeichnen. Sieht man die monatlichen Deck- und Belegmeldungen an, ist der Trend deutlich erkennbar, dass nahezu 3/4 des züchterischen Geschehen der Zucht den ausländischen WUSV Mitglieder zuzuordnen ist. Die in der SV Zeitung veröffentlichten Bilder stimmen mit dem tatsächlichen Aussehen der Hunde nicht überein. Jahrelang befasst sich der Zuchtausschuss bereits mit diesem Thema, letztlich ohne greifbares Ergebnis. Es wird immer wieder thematisiert und dann verschoben, wie vieles, oftmals in Arbeitsgruppen. Körungen Im Jahr 2025 wurden in 5 Körorten 55 Rüden und 65 Hündinnen angekört. Ich danke den ausrichtenden Ortsgruppen für die Übernahme der Körungen, den jeweils eingesetzten Lehrhelfern für faire und beanstandungsfreie Arbeit und auch den eingesetzten Körmeister:innen Mandy Menzel, Ulrich Hausmann und Uwe Sprenger.Im Rahmen der Lehrhelfertagung hat der LG Vorstand unsere Lehrhelfer eingewiesen, wie wir uns künftig den Ablauf des Körschutzdienstes vorstellen. Es sind hier aber eigentlich keine Veränderungen vorgenommen worden, schon immer haben unsere Lehrhelfer auf dieser Basis gearbeitet, was letztlich auch dessen hohe Qualifikation auszeichnet. Im Jahresverlauf wird Daniela Thoring mit der Ausbildung zur Körmeisterin beginnen und wird uns dann neben Uwe Sprenger in 2027 zur Verfügung stehen. ZuchtschauenIm Berichtsjahr wurden vier OG Zuchtschauen durchgeführt, zusätzlich eine LG Jugendschau, eine LG Zuchtschau und zwei VDH Schauen, letztere mit sehr übersichtlicher Meldezahl. Es wurden insgesamt 267 Hunde vorgestellt. (Nur mal zum Vergleich: in 2010 wurden insgesamt 1041 Hunde vorgestellt). Die größten Zuchtschauen waren die der Ortsgruppe Brambauer mit 51 vorgestellten Hunden, gefolgt von OG Rorup mit 50 vorgestellten Hunden. Vielen Dank an die ausrichtenden Ortsgruppen, es sind nur noch wenige, die an der Ausrichtung einer Zuchtschau interessiert sind. Mir zugetragene Gründe sind finanzielle Risiken mangels entsprechender Meldezahlen sowie dadurch entstehender mangelnder Bereitschaft seitens der OG Mitglieder. Die Gesamtleitung der VDH Schauen liegt bereits über viele Jahre in bewährten Händen bei Thomas Jankowski und seinem unermüdlichen Team, die Rassepräsentation und SV Standbetreuung bei Carolin Rosemann und ihrem tatkräftigen Team. Vielen Dank an alle, die für diese nachhaltige Werbung öffentlichkeitswirksam und mit viel Idealismus tätig sind. Unterstützung erfolgt zudem noch von der stets anwesenden Präsidentin Roswitha Dannenberg, und seitens der HG von Geschäftsführerin Daniela Ruf und Monika Grella.Die Ergebnisse der Siegerschau haben nicht alle Aussteller zufriedengestellt. Man wisse nicht mehr, wie/ was man züchten solle. So wurde es mir angetragen. Herzlichen Glückwunsch an Uwe Sprenger für die Berufung in das Richteramt Junghundklasse Hündinnen für die kommende Siegerschau. Zuchtwarte Bis zum 04. Februar 2026 sind mir 46 Zuchtwartberichte zugegangen, in wenigen mit aktuellen Hinweise, auf die ich bei der LG Tagung eingehen werde. Ich danke allen Zuchtwarten für die Ausübung dieses verantwortungsvollen Amtes. Das Praxisseminar Zucht wurde Anfang Dezember von der sehr rührigen Ortsgruppe Dortmund 07 ausgerichtet. Dieses Seminar war bemerkenswert gut besucht. Alle Anwärter haben ihr Ziel erreicht, somit die Lizenzierung. Eine weitere Steigerung der Lizenzierungen wird in hohem Maße von mir nicht mehr erwartet. Die Terminplanung für ein weiteres Seminar in 2026 entnehmen Sie bitte dem Terminplan auf der LG Homepage.’ ID- Beauftragte Ich danke diesen Amtsträgern für die verantwortungsvolle und beanstandungsfreie Ausführung dieser Tätigkeit. Einen Tätigkeitsbericht habe ich von lediglich 5 ID-Beauftragte erhalten. Bitte denkt daran, künftig eine Kurzfassung bei mir einzureichen, wann, wo und bei wem mit entsprechender Welpenzahl ihr tätig wart. Abschließend bedanke ich mich für die offene und äußerst positive Zusammenarbeit im LG Vorstand, mit allen Amtsträgern und Mitgliedern der Landesgruppe. Erhaltet euch Motivation, Schaffenskraft und Freude mit dem Deutschen Schäferhund. EuerNorbert Scharschmidt
Jahresbericht Spezialhundesport
Spezialhundesport in Westfalen Jahresbericht 2025 Nachdem wir in 2024 mit Stolz auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurückblicken konnten, war das vergangene Jahr von Umbruch und Aufbau geprägt. Die zuverlässig agierenden Teams in allen Sparten des Spezialhundesports haben sich, dem Alter geschuldet, zurückgenommen. Nachrückende vielversprechende Hundeführer*Innen mit ihren geliebten Vierbeinern sammelten Erfahrungen und werden sich in zukünftigen Wettbewerben sicherlich erneut erfolgreich präsentieren. Wünschen wir ihnen viel Erfolg und vor allem Spaß und Freude mit unserem interessanten Hobby. Mögen sie im Training innerhalb der Gruppen andere anstecken und mitreißen. Das Jahr 2025 stellte aufgrund der überarbeiteten Prüfungsordnungen sowohl im Rettungshunde- als auch im Spürhundesport bezüglich der Ausbildung und Vorführung hohe Anforderungen an die Teams. In der Flächensuche „Stufe B“ haben sich die Anforderungen gravierend verändert. Hier ist besonders das Lenken und Leiten im Gelände, in besonderem Masse aber auch die Kondition gefordert. Im Spürhundesport wurden die Anforderungen in der Abteilung „Unterordnung/Gewandtheit“ stärker herausgearbeitet. Diese spiegeln sich in der Statistik deutlich wider. Es ist leider so gekommen wie vorhergesagt und es war auch schon in der Prüfungssaison zu spüren: RH T-B minus 45 % RH FL-B minus 54 % Insgesamt 48 % weniger Prüfungen bundesweit RH MT minus 64 % Festzustellen bleibt bundesweit, dass in den Sparten MT-B 40 %, T-B 37 %, F-B 34 % und FL-B 27 % das Ziel nicht erreichen konnten. In MT wurde in unserer Landesgruppe im vergangenen Jahr keine Prüfung ausgerichtet. In der FL nahmen zur Hälfte andersrassige Hunde teil. Gleiches gilt auch für den Spürhundesport. Hier lässt die Statistik noch wenig Aussage zu, da die neue PO nach der BSP erst in Kraft getreten war. Immerhin, fast 20 % aller Spürhundeprüfungen im Jahre 2025 fanden in Westfalen statt. Der Spürhundesport, ein interessantes Angebot für die Hundewelt, ist ausbaufähig und wird sich sicherlich in den kommenden Jahren einem breiteren Kreis der Hundefreunde öffnen. Die aktuelle Rettungshunde-PO der FCI/IRO findet in den Einsatzorganisationen keine Akzeptanz, was dem Umstand geschuldet ist, dass der Rettungshundesport heute Ausführungen verlangt, die mit den realen Aufgaben der Hilfsorganisationen nicht viel gemein haben. Teils sind sie kontraproduktiv für die Teamausbildung und Aufgabenumsetzung in realen Situationen. Im Ausschuss und weiterführend im VDH werden wir hier zu beraten. Wir dürfen diese wichtige Interessensgruppe für den Sportbereich nicht verlieren. Über die Entwicklung werde ich zu gegebener Zeit berichten. Doch nun ein kurzer Rückblick unsere LG betreffend. Bezüglich der Fortbildung und Information fanden Seminare in Kombination mit Workshops statt: am 04.01.2025 als besondere Herausforderung eine Suchübung im Bergwerk am 23.02.2025 Thema “die neue IPO-R“ in der OG Bamenohl am 18.05.2025 Trümmertraining mit angegliederter Prüfung in Malchin am 06.06.2025 Thema Spüren in der Praxis in der OG Bamenohl am 15.06.2025 die neue Spürgebrauchshundeprüfung in der OG Wulfen am 13.07.2025 im Rahmen des Basis-Seminars Vorstellung des Spezialhundesports am 14.09.2025 Thema Spüren in der Praxis in der OG Bamenohl Ausführliche Berichte dazu fanden sich in der Westfalennotiz und auf unserer Webseite. An dieser Stelle, im Namen der Hundesportler*Innen, ganz herzlichen Dank an die Ortsgruppen mit ihren Helferteams und unseren Leistungsrichtern Paul Pankoke, Jörg Remmecke und Ludger Vortkamp für ihre Einsätze. Ohne Euch gebe es dieses wundervolle Hobby nicht. Überregional waren wir Westfalen auch wieder dabei: am 28.07.2025 ein Pokalkampf für Spürhunde, ausgerichtet von der LG Berlin-Brandenburg eine gute Werbeveranstaltung für den Spürhundesport auf dem großzügigen Gelände der OG Zehlendorf am 08.-10.08.2025 die Landesmeisterschaft in der OG Wulfen eine Veranstaltung mit viel Charme, liebevoll vorbereitet Landesmeisterin FL-B wurde Marion Scheidner mit Effendra Landesmeisterin SGP-B wurde Celina Hortlik mit Meyra aus der Soester Börde am 16.-21.09.2025 IRO-WM in Londonka, Tschechische Republik hier konnte sich leider kein Westfale qualifizieren, der SV entsendete 4 Teilnehmerinnen in Fährte und Fläche. Brigitte Sauter holte den WM-Titel in der Sparte Fährte am 02.-06.10.2025 BSP-Spezial in der LG Niedersachsen, OG Celle Westfalen war mit 10 Teilnehmern in Fläche, Trümmer und Spüren am Start. In den Stufen B konnte leider kein Team das Ziel erreichen. Erfreulich dagegen die beiden Neulinge. Edith Rosendahl mit R-Simba vom Herdecker Bach erreichte in der Fläche-A den 2. Platz und Martin Schmidt mit Kiri in der Parallelveranstaltung SV-DM ebenfalls den 2. Platz in der Fläche-A Vorläufige Termine 2026 18. Januar 2026 Richter-Schulung RH-V in OG Wanne 03.-04. April 2026 Spürhund-Workshop in OG Ahlen/Pelkum (Lizenzerwerb, Verlängerung) 04.-08. Mai 2026 Trümmertraining Malchin mit Prüfung 08.-09. August 2026 Trümmer-Workshop in OG Ahlen/Pelkum (Lizenzerwerb, Verlängerung) 03.-06. Sept. 2026 BSP-Spezial in der Landesgruppe Sachsen, OG Rochlitz 13.-15. Nov. 2026 Landesmeisterschaft in der OG Ahlen/Pelkum (LR.: Jörg Remmecke) Freuen wir uns wieder auf ein sportlich faires und mit viel Spaß verbundenes Jahr. Bleibt gesund und wie sagt der Westfale. Glückauf Woll Werner Schlinkert Landesbeauftragter für Spezialhunde in Westfalen werner.schlinkert@t-online.de
Jahresbericht LG-Sportbeauftragten
Jahresbericht des LG-Vorsitzenden
Jahresbericht der LG-Ausbildungswarte
Lehrhelfer und Richtertagung der LG Westfalen in der OG Wanne-Nord
Am 17. und 18.01.2026 fanden erst die diesjährige Lehrhelfertagung, sowie einen Tag später die Richtertagung in der OG Wanne Nord statt. Vorab möchte ich mich recht herzlich beim Team der Ortsgruppe um ihren Vorsitzenden Walter Hoffmann bedanken. Die Rahmenbedingungen waren an beiden Tagen optimal und trugen maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltungen bei. Dankeschön! Die Lehrhelfertagung startete mit der Lehrhelferprüfung von Yorrick Kollmuß sowie dem ausgeschriebenen Anwärterauswahlverfahren. Die neuen Anwärter, Marvin Hoffmann (Iserlohn-Letmathe), Julian Asselmeyer (Borken-Burlo) und Oliver Laumann (Ostbevern) überzeugten das Gremium in allen Bereichen und wurden einstimmig in das westfälische Patensystem übernommen. Alle drei werden nun verschiedene Vorgaben innerhalb der Landesgruppe absolvieren und so auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Wir wünschen eine lehrreiche Zeit und gutes Gelingen! Das Team freut sich auf die Zusammenarbeit. Michael Kötters referierte, als ehemaliges Mitglied der VDH-Gebrauchshundekommission hoch motivierend und fesselnd über die neuen Vorgaben zum Helferverhalten auf überregionalen Veranstaltungen (VDH-DM-IGP). Die gemachten Ausführungen waren schlüssig und nachvollziehbar. Wir werden hierzu in einem gesonderten Themenabend zeitnah informieren. Ebenfalls wurde im Rahmen der Veranstaltung die Körordnung sowie die Zusatzbestimmungen aufgefrischt. Allen Anwesenden fiel auf, dass doch etliche „Graubereiche“ gerade Anfängern im Sport eine optimale Vorbereitung erschweren. Im anschließenden praktischen Teil, wurden im Rahmen der Anwesenden, die Abläufe sowie die Laufwege abgestimmt und gefilmt. Die Videos sollen zukünftig auf der Homepage der Landesgruppe veröffentlicht werden, um potenziellen Teilnehmern, denen die Abläufe des Körschutzdienstes bisher nicht so geläufig sind, einen soliden Eindruck zu vermitteln. Am Sonntag fand dann die Richtertagung statt. Neben der Thematik zum Umgang mit Beißvorfällen und deren Registrierung sowie Vorwarnung von Richtern bei einem möglichen Start auffällig gewordener Hunde, erfolgte ein Austausch über das erprobte Richtersystem. Auch 2026 wird das Mehrrichtersystem aufgrund der durchweg positiven Resonanz fortgeführt. Ebenfalls wurde in diesem Zuge eine mögliche Erweiterung thematisiert. Um den Zuschauern eine noch bessere Nachvollziehbarkeit der Bewertungen zu ermöglichen, prüfen wir die Möglichkeit, einen Live-Kommentar der gezeigten Vorführungen in einen separaten Bereich (Pavillon samt Video) zu übertragen. Ähnlich einem Sportkommentator wollen wir somit Interessierten ermöglichen, sich noch während der Vorführung sehr genau über positive und eventuelle Optimierungspotentiale zu informieren. Wir erhoffen uns damit, mehr Verständnis für die Auslegung der Prüfungsordnung zu erzeugen und die zukünftige Ausbildung unserer Hunde positiv beeinflussen zu können. Danach informierte Werner Schlinkert, wie gewohnt gekonnt und sehr informativ, die anwesenden Richter nochmals über die RH-V-Prüfungsabläufe, sowie häufig gemachte Fehler und Erfahrungen mit der neuen FCI-RH-PO. Unter dem Punkt „Verschiedenes“ sorgte die durchgeführte Prüfungsaufsicht bei Bodo Jürgens zum Ende seiner aktiven Richterlaufbahn für Unverständnis. Hier hätte man mit mehr Fingerspitzengefühl vonseiten der Verantwortlichen agieren können, besonders unter Berücksichtigung des tadellosen Verhaltens in all den Jahren. Ebenfalls wurde die nicht ordnungsgemäße Durchführung der Aufsicht kritisiert. Nicht pünktlich vor Ort, keine ID-Kontrolle und sehr zeitige Abreise waren u. a. Punkte, die aufgeführt wurden. Hier stellte sich allen Anwesenden die Frage der Sinnhaftigkeit. Bedauerlich ebenfalls die Rückmeldung von Udo Wolters, der zum Ende 2026 seine Richtertätigkeit vorerst ruhen lassen möchte. Als Gründe wurden u. a. der doch äußerst respektlose Umgang mit ihm in verschiedenen Arbeitsgruppen auf Bundesebene angeführt. Hier kam es zu kommentarlosen Entfernungen aus z. B. WhatsApp-Gruppen der verschiedenen Arbeitskreise etc. Auf Bitten der Ausbildungswarte wird Udo aber für eventuelle Einsätze auf unseren Landesgruppenveranstaltungen bei Bedarf zur Verfügung stehen. Hierfür ein recht herzliches Dankeschön! Sven Viebahn LG-Ausbildungswart Lehrhelfer und Richtertagung der LG Westfalen in der OG Wanne-Nord Am 17. und 18.01.2026 fanden erst die diesjährige Lehrhelfertagung, sowie einen Tag später die Richtertagung in der OG Wanne Nord statt. Vorab möchte ich mich recht herzlich beim Team der Ortsgruppe um ihren Vorsitzenden Walter Hoffmann bedanken. Die Rahmenbedingungen waren an beiden Tagen optimal und trugen maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltungen bei. Dankeschön! Die Lehrhelfertagung startete mit der Lehrhelferprüfung von Yorrick Kollmuß sowie dem ausgeschriebenen Anwärterauswahlverfahren. Die neuen Anwärter, Marvin Hoffmann (Iserlohn-Letmathe), Julian Asselmeyer (Borken-Burlo) und Oliver Laumann (Ostbevern) überzeugten das Gremium in allen Bereichen und wurden einstimmig in das westfälische Patensystem übernommen. Alle drei werden nun verschiedene Vorgaben innerhalb der Landesgruppe absolvieren und so auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Wir wünschen eine lehrreiche Zeit und gutes Gelingen! Das Team freut sich auf die Zusammenarbeit. Michael Kötters referierte, als ehemaliges Mitglied der VDH-Gebrauchshundekommission hoch motivierend und fesselnd über die neuen Vorgaben zum Helferverhalten auf überregionalen Veranstaltungen (VDH-DM-IGP). Die gemachten Ausführungen waren schlüssig und nachvollziehbar. Wir werden hierzu in einem gesonderten Themenabend zeitnah informieren. Ebenfalls wurde im Rahmen der Veranstaltung die Körordnung sowie die Zusatzbestimmungen aufgefrischt. Allen Anwesenden fiel auf, dass doch etliche „Graubereiche“ gerade Anfängern im Sport eine optimale Vorbereitung erschweren. Im anschließenden praktischen Teil, wurden im Rahmen der Anwesenden, die Abläufe sowie die Laufwege abgestimmt und gefilmt. Die Videos sollen zukünftig auf der Homepage der Landesgruppe veröffentlicht werden, um potenziellen Teilnehmern, denen die Abläufe des Körschutzdienstes bisher nicht so geläufig sind, einen soliden Eindruck zu vermitteln. Am Sonntag fand dann die Richtertagung statt. Neben der Thematik zum Umgang mit Beißvorfällen und deren Registrierung sowie Vorwarnung von Richtern bei einem möglichen Start auffällig gewordener Hunde, erfolgte ein Austausch über das erprobte Richtersystem. Auch 2026 wird das Mehrrichtersystem aufgrund der durchweg positiven Resonanz fortgeführt. Ebenfalls wurde in diesem Zuge eine mögliche Erweiterung thematisiert. Um den Zuschauern eine noch bessere Nachvollziehbarkeit der Bewertungen zu ermöglichen, prüfen wir die Möglichkeit, einen Live-Kommentar der gezeigten Vorführungen in einen separaten Bereich (Pavillon samt Video) zu übertragen. Ähnlich einem Sportkommentator wollen wir somit Interessierten ermöglichen, sich noch während der Vorführung sehr genau über positive und eventuelle Optimierungspotentiale zu informieren. Wir erhoffen uns damit, mehr Verständnis für die Auslegung der Prüfungsordnung zu erzeugen und die zukünftige Ausbildung unserer Hunde positiv beeinflussen zu können. Danach informierte Werner Schlinkert, wie gewohnt gekonnt und sehr informativ, die anwesenden Richter nochmals über die RH-V-Prüfungsabläufe, sowie häufig gemachte Fehler und Erfahrungen mit der neuen FCI-RH-PO. Unter dem Punkt „Verschiedenes“ sorgte die durchgeführte Prüfungsaufsicht bei Bodo Jürgens zum Ende seiner aktiven Richterlaufbahn für Unverständnis. Hier hätte man mit mehr Fingerspitzengefühl vonseiten der Verantwortlichen agieren können, besonders unter Berücksichtigung des tadellosen Verhaltens in all den Jahren. Ebenfalls wurde die nicht ordnungsgemäße Durchführung der Aufsicht kritisiert. Nicht pünktlich vor Ort, keine ID-Kontrolle und sehr zeitige Abreise waren u. a. Punkte,
Einladung zur Landesversammlung
Die Landesversammlung der Landesgruppe Westfalen für das Jahr 2026 wird am22.02.2026im Kolpinghaus Dülmenstattfinden. Die Veranstaltung wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt, so dass wieder die Möglichkeit besteht die Sitzung online zu verfolgen. Bitte denken Sie daran den/ die Delegierte /-n Ihrer OG vorab zu melden. Gäste sind wie in jedem Jahr herzlich willkommen! Anträge an die Landesversammlung sind spätestens bis zum 01.02.2026 einzureichen. Sobald Anträge vorliegen werden diese auf der Homepage veröffentlicht.
Absage Zuchtsymposium

Die Landesgruppe Westfalen muss das für den 01.02.2026 geplante Zuchtsymposium in Dülmen leider absagen. Die Präsidentin Roswitha Dannenberg und der Bundeszuchtwart Bernd Weber haben ihre Teilnahme aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen zurückgezogen, da sie sich im Vorfeld der Veranstaltung nicht in ausreichendem Maße in die inhaltliche und organisatorische Planung eingebunden sahen. Die Landesgruppe Westfalen bedauert die Absage sehr, insbesondere vor dem Hintergrund des großen Interesses an der Veranstaltung. Schade, dass die Chance nicht ergriffen wurde, in den Mitglieder-Dialog zu kommen.